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5. Welche zusätzlichen Kosten und Risiken zu erwarten wären
Geologische Risiken mit Auswirkungen auf die Sicherheit, die Bau- und Unterhaltungskosten sowie die Bauzeit:
Geröllhang Ürzig birgt unkalkulierbare Risiken für die Brücke
Hier ein Ausschnitt aus dem Wittlicher Wochenspiegel vom 26.01.2000 „Betretenes Schweigen herrschte nach den Ausführungen von Dr. Elisabeth von den Hoff, die im Jahre 1954 ihre Doktorarbeit über „Die Terrassenlandschaft der mittleren Mosel“ geschrieben hat. „Die geologischen Gegebenheiten des Moseltales sind im Verfahren bisher nicht berücksichtigt worden,“ urteilt sie... Die Planer haben sich für den Bau des Moselüberganges bei Zeltingen eine Stelle ausgesucht, die schwere Brückenpfeiler nicht tragen kann. „Überall in der Wittlicher Senke sind die Gesteine aus dem Devon um Hunderte von Metern abgesackt.“ Diese erdgeschichtliche Tatsache ist auf allen geologischen Karten einzusehen. Neuerliche Probebohrungen in Ürzig bestätigen, dass das Gelände dort mürbe ist, die Gesteinsschichten zerrüttet....“ (Artikel in Anlage)
Im persönlichen Gespräch erklärte mir Frau Dr. von den Hoff das Problem eingehender. Sie erläuterte mir, dass auf der Hunsrückseite festes Gestein anzutreffen sei, auf der Eifeler Seite jedoch ist dieser Geröllhang (Tatsächlich schmecken die Weine in Ürzig bedingt durch das unterschiedliche Terroir auch sehr verschieden). Zum einen befürchtet sie, dass das Problem bautechnisch nicht auf Dauer lösbar ist, da der Geröllhang in ständiger Bewegung sei. Es seien nicht kalkulierbare Folgekosten zur Unterhaltung notwendig und sie sieht auch eine Gefährdung von Menschenleben, da Rutschungen nicht unbedingt langsam und kalkulierbar erfolgen müssten. Zum anderen sieht sie für diese Brücke enorme Gefahren im Falle eines Erdbebens, da sie sich eben genau über dieser Erdfaltung gebaut werden solle. Die promovierte Geologin berichtete weiterhin, dass ihr im gesamten Verfahren kein Gehör geschenkt wurde, es nicht einklagbar war, dass nicht nur Architekten sondern auch Geologen vor dem Brückenbau einbezogen werden müssten, was nicht oder erst zu spät geschehen sei.
Die nachfolgende Karte zeigt sehr anschaulich, wie
punktgenau an der Stelle, wo die Hochmoselbrücke gebaut werden
soll, die rotliegende Gesteinsschicht aus Ton und Sand, die Mosel
und der besonders harte Hunsrückschiefer aneinander grenzen und
es wird verständlich, warum Frau Dr. van den Hoff noch heute
mit großer Sorge erfüllt ist.
Vereinfachte Geologische Übersichtskarte der Moselregion (nach DLR Mosel, LGB, Moselwein e.V. 2008)31
Auch die folgende Karte gibt kein Anlass zur Gelassenheit. Sie wurde der Homepage des Landesamtes für Geologie und Bergbau entnommen. Der Ürziger Hang ist dort als Rutschhang kartografiert.
Ob die damit verbundenen Risiken mit in die Kosten-, Bau- und Sicherheitsplanungen eingingen, ist fraglich, da die entsprechenden Karten jüngeren Datums als die Brückenplanungen sind.
Schließlich stellt sich bei Betrachtung der oberen und unteren Karten tatsächlich grundsätzlich die Frage, ob es so wirtschaftlich und klug ist, an einer solch erdgeschichtlich bedingt geologisch denkbar ungünstigen Stelle eine Brücke mit diesen Ausmaßen bauen zu wollen.
Kartografie der Ürziger Rutschhänge und Einzelschollen32
Rutschhang Graach birgt mindestens finanzielle Risiken
Das Landesamt für Geologie und Bergbau in Rheinland-Pfalz schreibt33: „Rheinland-Pfalz weist mit die höchste Zahl an Rutschungen aller Bundesländer auf. Die meisten Rutschungen finden in den Hunsrückschiefern (Tonschiefer) des Devon an Prallhängen der Mittelmosel...“
Unterhalb der Trassenführung in Graach ist ein auch als solcher kartografierter, rutschgefährdeter Hang, der inzwischen auch daher unter Beobachtung steht. Häuser vor Ort haben dadurch bereits Risse.
Die Bewohner der Höhenlage „Graacher Schäferei“ befürchten, dass durch die Bauarbeiten, die ja tief in den Boden gehen und den anschließenden Dauerstress durch die Befahrung das Risiko eines größeren Hangrutsches erhöht würde.
Die Landesregierung beruhigt die Bewohner, indem sie versichert, es sei bekannt, dass der Hang ein hohes Rutschrisiko berge. Daher würde er stetig beobachtet. Dies entgegnete der Vertreter des Landes Dr. Kaufmann im Deutschlandfunk auf Nachfrage zu dem Problem bei einer Podiumsdiskussion am 13. Januar in Rachtig.
Ob ein Hang, der beobachtet wird, deshalb weniger
rutscht oder ob durch eine Beobachtung rechtzeitig gewarnt
werden kann, erscheint doch fraglich.
Ausschnitt aus der Hangstabilitätskarte Mittelmosel - Bereich Bernkastel-Kues34
Wirtschaftliche Schäden und Risiken
Mögliche wirtschaftliche Schäden betreffen den Weinbau und den Tourismus. Auf den Weinbau wird später gesondert eingegangen.
Tourismus
„Noch sind die Winzer zwischen Trittenheim und Trarbach voll auf der Sonnenseite und mit ihren internationalen Auszeichnungen verwöhnt. Riesige Sonnenuhren in den Weinbergen verstärken das Strahle-Image. Eine Katastrophe für die Landschaft, das Microklima der berühmten Weinlagen, die Menschen am Fluss und den Tourismus wäre es aber, falls die auto(bahn)gerechten Pläne einer riesigen Betonbrücke über das Tal bei Ürzig und Zeltingen verwirklicht würden.“35
Einer der marktführenden Reiseführern beschreibt die Situation treffend.
Die Abhängigkeit der Moselschleife vom Tourismus wurde im ersten Kapitel ausführlich mit Zahlen belegt. Es ist offenkundig, dass Brücke und Trasse über den Moselsporn dem Tourismus an der gesamten Moselschleife zwischen Traben-Trarbach und Bernkastel-Kues, dem Herzen der Mittelmosel schaden würden. Selbst das einseitige und fachlich problematische ETI-Gutachten kam nicht umhin, Einbußen zu beziffern. Nennenswerte positive Effekte wären an der Mosel nicht zu erwarten. Punktuelle, minimale Fahrzeitgewinne um den Lösnicher Zubringer würden durch zu erwartenden Lärm (die Werte liegen genau an den zulässigen Grenzen) und die Landschaftszerschneidung vermutlich mehr als überkompensiert. Für die Region als solche ergäben sich im Tourismus ausschließlich Nachteile.
Für den Tourismus ist die Moselschleife ein
Schatz, ein Kapital, auf das auch zukünftig sanfter und Natur
orientierter Tourismus einschließlich des Gesundheitstourismus
aufgebaut werden kann. Ein Kapital, das, obwohl vor der Haustür
liegend, bisher noch nicht einmal voll erschlossen wurde, aber
Zukunft sichern würde.
Winningen, an der viel kleineren und versteckt liegenden Moseltalbrücke gelegen, ist hinsichtlich der Übernachtungszahlen hinter der Entwicklung im Feriengebiet Rheinland-Pfalz zurückgeblieben, Bad Neuenahr-Ahrweiler mit der Rheintalbrücke wurde ebenfalls von der Entwicklung im Feriengebiet Eifel-Ahr abgehängt. Gleich ob dafür die Brücken oder andere Gründe eine Rolle spielten: Die Beispiele machen keinen Mut.
Hätte Zeltingen-Rachtig sich ab 1970 prozentual wie Winningen entwickelt, lägen die Übernachtungszahlen heute bei rund 60.000, statt 120.000 jährlich. Mit rund 60 Übernachtungen pro Jahr und Einwohner ist diese Gemeinde vom Tourismus abhängig. Zeltingen-Rachtig ist ein Motor im Tourismus der Moselschleife: Die Gemeinde mit den zweithöchsten Übernachtungszahlen hinter Bernkastel-Kues im gesamten Kreis Bernkastel-Wittlich. Dabei sind die Qualitäten der Gemeinde bedingt durch Lage, gastronomisches Angebot, leichte Zugänglichkeit zum Moselufer über die baulich nicht abgetrennte B50 mit beliebten Voruferplätzen (Spielplatz, Camping, Minigolf, Boule, mehrere Spazierwege, genügend Parkraum, Brunnen, Kneippbecken, Barfußweg, Bolzplatz, Wege zum Inline-Skaten und Joggen, einer Baumallee... nicht beliebig mit anderen nahegelegenen Moselorten austauschbar, falls den Gast die Brücke stört. Nein, es wäre wahrscheinlich, dass der Gast nicht mehr in die Region käme.
Aktuell fordern die Politiker der Gemeinden Ausgleichsleistungen und Maßnahmen für die zu erwartenden Tourismuseinbußen. Kreisel sollen schöner gestaltet (Lösnich), die Brücke illuminiert (Ürzig), der Hochwasserschutz gefördert, kommunale Gebäude saniert werden oder die Landesgartenschau soll in die Region kommen. Es wurde diskutiert, ein Weinerlebniszentrum auf den Parkplatz am Brückenkopf auf der Hunsrückseite zu bauen.
Letztendlich drängen die Gemeinden auf eine Kompensation. Ob hieraus einklagbare Forderungen werden, kann jetzt noch nicht abgesehen werden. Klar erscheint jedoch, dass der Versuch der Kompensation der ewig bleibenden Schäden anstrengender und teurer würde, als ein Verzicht darauf, den Schaden zu setzen. Dabei bliebe der Erfolg trotz aller Bemühungen fraglich.
Ökologische Schäden, die Folgekosten im Gesundheitswesen
Im Planfeststellungsbeschluss 2006 wurde die Bundesrepublik Deutschland von Verbotstatbeständen des § 42 Abs. 1 des Bundesnaturschutzgesetzes befreit. (s. www.b50.de, Bauprojekt, Planfeststellungsbeschluss 2006, S. 3
Wirtschaftliche und gesundheitliche Schäden können durch eine solche Befreiung verursacht werden. Hier noch einmal ein Einschätzung aus dem Erörterungsbericht zum Planfeststellungsverfahren 1999 (s. www.pro-mosel.de):
Moseltal und Moselrandhöhen Es ergeben sich erhebliche Konflikte, insbesondere ... durch die Siedlungen entlang der Mosel, wertvolle Biotope und Lebensräume sowie Erholungsräume. Die Ausweisung eines durchgehenden Korridors ist nicht möglich... Die Querung der Mosel mit einer ca. 1,7 km langen Brücke stellt einen erheblichen, nicht ausgleichbaren Eingriff in das Landschaftsbild dar. Der Charakter des Moseltales mit den typischen kleinen Weinorten wird durch dieses großdimensionierte Bauwerk verändert.... Das geplante Vorhaben wird erhebliche, nicht ausgleichbare Beeinträchtigungen für Flora und Fauna sowie die landschaftsgebundene Erholung bewirken, da der gesamte Teilraum als ein funktional zusammenhängender Komplex betrachtet werden muß und eine Zerschneidung der... Flächen auf der Hochfläche zwischen Zeltingen-Rachtig und Longkamp irreversible Schäden hervorrufen wird....
Ergebnis: Aufgrund der außerordentlichen Empfindlichkeit ...sind erhebliche und nachhaltige, nicht ausgleichbare Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft i.S. von § 4 LPflG Rheinland-Pfalz zu erwarten. Diese Aussage wiegt um so schwerer, da nicht nur § 24-Biotopflächen beeinträchtigt werden, sondern auch Lebensräume gefährdeter Tierarten mit hochkomplexer Indikatorfunktion sowie landesweit gefährdeten Biotoptypen... Die Eingriffe sind in Teilen nicht ausgleichbar. ... Eine Ursache dafür ist die spezielle, räumlich eingeengte Situation auf dem schmalen Moselsporn und die vorhandene hohe Qualität des Landschaftsraumes...
Boden ... Verlust biotisch aktiver Bodenfläche durch Versiegelung....Funktionsbeeinträchtigung des Bodens durch die Überformung und Zerstörung der natürlichen Bodenstruktur und durch Bodenverdichtungen.
Wasser ... Im Hinblick auf das Grundwasser führt die Versiegelung ... zu einem vollständigen Verlust von Versickerungsfläche und damit zu einer Verminderung der Grundwasserneubildungsrate und einem erhöhten oberflächlichen Abfluß von Niederschlagswasser. ... Zerstörung und Verdichtung des natürlichen Bodengefüges. Belastungen für das Grundwasser ergeben sich durch das von der Straße ablaufende, mit Schadstoffen verunreinigte Niederschlags- und Tauwasser...
Klima/Luft ... Erhöhung der Schadstoffbelastung ...bis zu den Moselbergen und auf dem Plateau östlich der Mosel wird es zu einer Verschlechterung der Luftqualität kommen....
Landschaft / Erholung ... Überprägung der Eigenart des Moseltales durch die ca. 1.700 m lange und bis zu 158 m hohe Hochmoselbrücke; Technische Überprägung der Landschaft.... Die natürliche Erholungseignung des Spornes für die ruhige, landschaftsgebundene Erholung wird gemindert... ... landschaftsästhetischen Störungen... ... Verlärmung des Moselspornes... und ... Beeinträchtigung der Landschaftsbildqualität,...der Erholungsinfrastruktur zu erwarten. ... <Hervorhebung durch Verf.>
Archäologische Stätten
Die B 50 neu führt über den schmalen Moselsporn zwischen Bernkastel und Trarbach, wo steinzeitliche Feuersteinreste gefunden wurden. Dort, oberhalb des Ortes Graach, gibt es noch nicht untersuchte Grabhügel und auch ein größeres Gräberfeld, das nach den Grabbeigaben in die frühe Latene - Zeit datiert werden konnte.
Vieles deutet darauf hin, dass es auf dem schmalen Moselsporn eine frühgeschichtliche Besiedlung entlang einer Verbindungsstraße von Belginum über die Mosel zur Wirtlicher Senke gegeben hat. Die Römer haben diese Straße ausgebaut und an ihr ein Heiligtum in einem größeren Tempelbezirk errichtet, genau dort, wo die B 50 neu verlaufen soll, der auch noch ein Teil der Graacher Schanzen (erbaut zwischen 1794 und 1797) geopfert wird.
Der zur Mosel abfallende Steilhang zwischen Bernkastel und Zeltingen-Rachtig war schon zur Römerzeit mit Rebstöcken bestanden. Dafür spricht die - wahrscheinlich - größte Kelteranlage des Moselraums, die 1995 im Josephshof in Graach ausgegraben wurde. Auf der anderen Moselseite liegt eine weitere römische Kelteranlage östlich Ürzig, unterhalb des Burgberges, auf dem Mauerreste eines Castellum der Treverer zu finden sind.
Die Moselhochbrücke durchschneidet einen Raum mit großer alter Geschichte, die sich im Mittelalter fortsetzt und in den Bauten der Dörfer und Städte heute noch ablesbar bleibt.
Da die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass wertvolle archäologische Funde im Zuge der Bauarbeiten zu Tage treten, muss aus Finanz- und Straßenplanersicht das Risiko eines längeren Baustopps, ggf. mit Neuplanungen zur Änderung der Linienführung eingeplant werden.
Weinbau
Über die Bedeutung der Riesling Steillagen des Gebietes zwischen Zeltingen und Bernkastel wurde im ersten Kapitel ausführlich berichtet. Erwartet würden weniger kurzfristige Wasserversorgungsprobleme sondern eine allmähliche Entwicklung, die auch kommende Winzergenerationen treffen könnte (s. Stellungnahme des BUND im Anhang).
Da genau dieses Gebiet den Weltruhm der Mosel begründet, wäre mit einem Qualitätsverlust, der von der Welt schnell bemerkt würde, ein größerer Flurschaden für das Image des Moselweins zu erwarten, als geografisch begründet wäre.
Der Verband Deutscher Prädikatsweingüter fordert aus diesem Grund sogar Tabuzonen für den Straßenbau (s. Anlage). Die wirtschaftlichen Folgen sind wohl nicht abschätzbar, würden nie abgrenzbar aber beträfen auch weitere Wirtschaftszweige, die von dem Weltruf des Moselweins und dessen höchster Qualität genau dieser Lagen leben.
Für eine Straße, deren Nutzwert so hoch
umstritten ist, deren Linienführung aus militärischen
Gründen in der Logik des kalten Krieges gewählt wurde
(s. Artikel aus dem Stern 1984 in der Anlage), die nach den heutigen
Kriterien an Umweltverträglichkeit auch nicht mehr genehmigt
würde, riskierte die Bundesrepublik Deutschland eine
Jahrtausende alte Wein-Hochkultur, eine Kultur, die das Einkommen
von Generationen durch alle Krisenzeiten hindurch gesichert hat.
Die Frage der Schädungsart und des -ausmaßes muss je nach Lage differenziert betrachtet werden. Zu unterscheiden sind Weinberge im Einflussbereich der Brücke, des Zubringers und der Trasse über den Moselsporn. Für die Weinlagen im Brücken- und Zubringerbereich gilt zunächst, dass ein Mehr an Verkehr auch ein Mehr an Luftverschmutzung mit sich bringen würde, was der Qualität des Weines schaden würde. Im Brückenbereich würde darüber hinaus das Microklima verändert, indem die Trasse durch ihre Dimension von der Eifelseite kommend, den Zustrom von Kaltluft ins Moseltal begünstigen würde. Die Rolle von Beschattung scheint demgegenüber von kleinerer Bedeutung zu sein.
Renommierte Winzer sind jedoch wegen der Trassenführung in den Gipfelwäldern auf dem Moselsporn oberhalb der längsten Steillagen-Rieslingmeile der Welt aufs höchste beunruhigt und alarmiert. Trotz betrieblicher Pflichten wird die Protestbewegung mit hohen zeitlichem und emotionalem Einsatz, wo immer es geht, unterstützt, vorangetrieben und flankiert. Es sind vor allem Winzer, Gastronomen und Weinhändler, die innerhalb der Region zahlreiche Arbeitsplätze bieten, die sich gegen den Bau des Teilstücks der B50neu einsetzen. Selten läuft eine der sonntäglich stattfindenden Aktionen oder Demonstrationen ohne die Präsenz oder Unterstützung erfolgreicher Unternehmer.
Die nachfolgenden Fotos von der bisher eher punktuell begonnenen Arbeiten auf dem Moselsporn in dem über den Steillagen verlaufenden Terrain veranschaulichen das Problem: Tiefe Einschnitte in die erdgeschichtlich älteste Devon-Schiefergesteinsschicht, Bodendichtungen und -versieglungen größter Dimensionen. Sehr deutlich werden die Größenverhältnisse, wenn man sich die Personen auf dem Bild betrachtet.
Einschnitte in den Boden, Verletzung der wasserführenden Schiefergesteins-Schicht mit späterer Versiegelung... hier: Gipfelwald über den Spitzen-Rieslingweinberge („Graacher Schanzen“ Kulturdenkmal-Durchstoß) Foto: Uwe Praus
Einschnitte in den Boden, Verletzung der wasserführenden Schiefergesteins-Schicht mit späterer Versiegelung... hier: Gipfelwald über den Spitzen-Rieslingweinberge („Graacher Schanzen“ Kulturdenkmal-Durchstoß) Foto: Uwe Praus
Einbruch der Finanzierungsgrundlagen
Wir hören von einer Finanzkrise, wir hören von einer Euro-Krise, wir hören von Maut-Mindereinnahmen, wo doch 140 Millionen für den Bau aus Mautmehreinnahmen kommen sollen. Wir hören von unermesslichen Staatschulden. Woher soll das Geld für den Hochmoselübergang kommen? Was wäre, wenn mitten im Bau kein Geld mehr da wäre? Zum Beispiel mitten im Bau der Hochmoselbrücke.
Sollte nicht erst einmal die Reparatur, Sanierung und Pflege der maroden und teils schon aus Sicherheitsgründen für LKW gesperrten aber gut genutzten Brücken im Land, wie beispielsweise die Europabrücke in Koblenz (100.000 KFZ/24h)36 oder in die B44-Brücke in Ludwigshafen oder die Ehranger Brücke vor Trier bezahlt werden?
Ist nicht mit einer viel geringeren Summe für in schnelles Internet an der Moselschleife, für gute Bildung, für den Ausbau des sanften Tourismus und für öffentliche Verkehrsmittel und ähnliches, viel mehr Effekt erzielbar, ohne dass eine alte Kulturlandschaft massiv geschädigt würde, ohne dass eine Region an der Entfaltung ihres Potentials dadurch gehindert würde, dass sie ihrer wichtigsten Ressourcen beraubt würde.
Wir hören davon, dass z.B. in Rheinland-Pfalz eine Brücke in Ludwigshafen, über die die Bundes–straße 44 (Hochstraße Nord), die über 40.000 KFZ pro Tag zu transportieren hat, für LKW gesperrt werden musste. Betonteile fielen bereits auf darunter liegende Gebiete. Sicherheitsbedenken aufgrund fehlenden Geldes für die Sanierung waren ausschlaggebend. Über 100 Millionen € seien notwendig und die Finanzierung scheint sich schwierig zu gestalten und wurde daher schon über Jahre verschoben.37
Sollte man nicht lieber vorhandene Brücken, die nachgewiesenermaßen dem Verkehr nutzen, in Schuss halten, anstatt an anderer Stelle Bauwerke der Superlative zu beginnen, deren potentieller Nutzen im Verhältnis zum potentiellen Schaden sehr umstritten ist? Die Unterhaltungskosten für ein derartiges Bauwerk allein schon wegen der Dimensionen sind zudem wesentlich höher, als die anderer Brücken im Land. Was wäre, wenn hier das Geld ausginge, und die Brücke zudem – wie von uns angenommen – viel weniger genutzt würde, als prognostiziert? Entwickelte sich dann das Bauwerk allmählich zur Ruine?
Schild: Brückensperrung für LKW aus Sicherheitsgründen in Ludwigshafen38 Verkehrs-Gau in Longkamp/Kommen
Für den dritten Abschnitt von Longkamp bis zum Flughafen Hahn besteht noch kein Planungsrecht.39 Die ursprünglich geplante Kautenbachlinie – eine direkte Verbindung von der Neubautrasse vor Longkamp bis zum Abzweig der B 50 von der derzeit unterbrochenen B 327 unweit des Flughafen Hahn – erscheint in naher Zukunft nicht umsetzbar, da dieses 10 km lange Teilstück lediglich im Weiteren Bedarf mit hohem ökologischen Risiko des aktuellen Bundesverkehrswegeplan einge–stuft ist (Grafik s. unten). Deshalb wird seitens des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz ein Ausbau der alten B 50 und B 327 ab Longkamp weiterverfolgt, was jedoch eine Verlängerung des Abschnitts auf 15,5 km zur Folge hat.
Würde die Planfeststellung im Abschnitt III nicht gelingen, träfe der Verkehr in Longkamp/Kommen auf eine völlig unzureichende Straße. Schon bei deutlich unterhalb von 20.000 KFZ/24h würden, entstünden dort für die Anwohner unzumutbare Verhältnisse und für den Hochmoselübergang eine permanente Staugefahr, die die minimalen Fahrtzeitgewinne für die wenigen Ziele auch noch egalisieren, wenn nicht sogar zunichte machen würden.
Dies entspräche einem absoluten Verkehrs-Gau.
Grafik des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz: 40
6. Alternativen Europäischer
Fernstraßenverkehr
Der
Hochmoselübergang (HMÜ) wäre aufgrund der geringen
Zeit- und Wegersparnisse, der geringen Akzeptanz der
zuführenden A60 bei LKW aus Belgien primär fast
bedeutungslos für den überregionalen Verkehr,
lässt man volkswirtschaftlich nicht zu fördernde
Mautsparmotive außen vor.
Grundsätzlich
stimmt die BI dem Konzept des Bundesumweltamtes zu: „Strategie
für einen nachhaltigen Güterverkehr“ 200941
Sie verweist dabei
insbesondere auf folgende Forderungen:
„Neue
Infrastruktur darf keine bislang noch unzerschnittenen Räume
durchschneiden.“(S.
50) und „Der
Anteil unzerschnittener verkehrsarmer Räume, der für
Flächen über 100 qm heute bei 23% liegt, muss erhalten
bleiben.“
(S. 49) sowie
„Planungsträger
müssen bei der Verkehrsplanung und der Nutzung von Prognosen
berücksichtigen, dass jede neu gebaute Straße auch
Verkehr induziert. Sie sollten demnach nicht versuchen, durch Neu-
und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur Kapazitäten für die
prognostizierte Verkehrsmenge zu schaffen. Vielmehr sollten sie
zunächst das vorhandene Verkehrsnetz ausnutzen und
Möglichkeiten zu dessen besserer Verknüpfung und
Auslastung identifizieren.
Daher
stellt das UBA an ein Planungsinstrument wie den
Bundesverkehrswegeplan (BVWP) die Anforderung, die Umweltbelastungen
und den induzierten Verkehr möglichst zu vermeiden und den
Verkehr umweltverträglich zu gestalten.“
(S. 80)
Da
der Hochmoselübergang für den europäischen
Fernstraßenverkehr grundsätzlich einmal einen
zeitraubenden Umweg darstellen würde, sollte
dieses Problem vorrangig dort angegangen werden, wo es entsteht.
Das heißt, dass dort optimierte Lösungen gefunden werden,
wo bereits Straßen vorhanden sind und der Weg sowieso
kürzer ist.
Sollte also
beispielsweise der A61 nicht für den vorhandenen Verkehr
ausreichen, sollten dort Lösungen (mehr Spuren,
intelligentes Mautsystem, Vorrang für Schiene...) gefunden
werden. Unnötige, die Umwelt zusätzlich belastende
Umwege, die möglicherweise nur das Ziel verfolgen,
Autobahn-Maut zu sparen, können so vermieden werden. Das
spart Kosten, Umwelteinschnitte und birgt keine
wirtschaftlichen Risiken.
Vorhandene
Brücken und Straßen sollten ausreichend gewartet und
bedarfsgerecht
saniert
werden.
Regionalverkehr
Aktuelle
Bedingungen: Wer
einmal länger in einer Stadt gewohnt hat, fühlt empfindet
den Verkehr im Moseltal als paradiesischen
Zustand.
Es gibt keine Staus, keine Wartezeiten vor Ampeln und sehr selten
muss man mal bei Steigungen langsam hinter einem LKW herfahren.
Allein
auf der L158 (Strecke zwischen Brücke Mülheim und
Longkamp) bestehen grundsätzliche und an den Brückenköpfen
in Bernkastel-Kues sowie auf der B50 in Zeltingen saisonale
Engpässe
, dadurch, dass viele Touristen-PKW und Wohnmobile und LKW,
die in einzelnen Moselorten anliefern oder von dort abfahren oder
aus der nahen Eifelregion Richtung Hunsrück fahren müssen,
sich in großer Zahl miteinander den Brückenkopf teilen.
Diese
Probleme könnten regional mit deutlich weniger Kosten,
geringeren Landschaftseinschnitten, kleineren wirtschaftlichen
Risiken, flexibler und mit ähnlichen Zeitvorteilen verbunden,
in gleichem Ausmaß gelöst werden, wie das durch den
Hochmoselübergang angestrebt wird, wobei für den Quell-
und Zielverkehr weder die eine noch die andere Variante taugt. Das
muss kommunal geregelt werden.
Ein Vorteil des
Alternativkonzeptes wäre, dass die meisten der bisher
begonnen Baumaßnahmen planmäßig beendet werden
könnten.
Bedarf
ermitteln und Menschen in Lösungen einbeziehen
Herr
Simon, der einen Schlachthof in Wittlich besitzt und in den Medien
sich für eine neue Lösung bei der Moselquerung einsetzt,
ohne zwangsläufig für
die Hochmoselbrücke zu sein, meinte, es führen
täglich 6 LKW seiner Firma in die Eifel. Wenn die übrigen
Großbetriebe in Wittlich ähnliche Kapazitäten
transportieren würden, käme man bei den weiteren vier
Betrieben und großzügiger Rechnung (Ideal Standard, Dr.
Oetker, Dunlop, Aldi) auf insgesamt 50-60 LKW Transporte, dazu
kommen einige überregionale Zulieferertransporte nach
Wittlich, die – wenn sie nicht auch das Moseltal
ansteuern müssen – direkt weiter in den Hunsrück
wollen. Man müsste versuchen, diese Zahl zu erfassen. Für
eine teilweise sich aus der Umgebung versorgende Stadt mit 20.000
Einwohnern müsste es ja Kennziffern geben. Ob eine ähnliche
Zahl von Morbach nach Wittlich müsste, ist eher anzuzweifeln,
sollte aber eruiert werden.
Es müsste dann
einmal mit den Fahrern selbst gesprochen werden, wo die größten
Hindernisse sind, um dann ein Konzept entwickeln zu können. Dem
Laien fallen zum Beispiel oft zu klein dimensionierte Kreisel
für LKW auf. Oft bergen kleine und kostengünstige Lösungen
eine hohe Effizienz.
Straßenbau
Wir schlagen die
Prüfung folgender baulicher Maßnahmen vor, die
nachfolgenden Grafik veranschaulicht wird:
Skizzierung des straßenbaulichen Teils des
Alternativvorschlags Grafik: Georg Laska
Schiene
Es
sollte einmal genau analysiert werden, ob manche Güter besser
auf die Schiene könnten. Schließlich ist der Hauptbahnhof
Wengerohr direkt in ca. 300 m Entfernung vom Industriegebiet
Wittlich. Ggf. sollte es statt für die Straße hier für
eine Schienenanbindung Gelder geben.
Verkehrswissenschaftler
rügen seit langem, dass die Region schienenmäßig
äußerst schlecht angebunden ist und hier
Verbesserungsbedarf besteht.
Wasser
Auch die Mosel ist
nicht weit weg, so dass grundsätzlich die Frage einer
Wasserwegnutzung für manche Güter diskutiert werden
könnte.
Öffentlicher
Pernsonennahverkehr (ÖPNV)
In der
Touristensaison sind gerade an Wochenenden und Feiertagen die
Moseluferstraßen stark befahren, häufig auch mit
Wohnmobilen. Da die Mosel grundsätzlich die Touristen bei sich
haben möchte, aber in dieser Zeit (September und Oktober) unter
der Verkehrssituation leidet, böte sich eine saisonal abhängige
Erweiterung des öffentlichen Nahverkehrsangebotes an, welches
insbesondere auch die Wochenenden und Feiertage abdeckt, an
denen viele Gäste erwartet werden. Jeder Tourist könnte
sich für einen Pauschalbetrag ein Wochenend- oder Ferienticket
kaufen, die Busse führen alle 15 oder 20 Minuten – auch
bis in die späten Abendstunden.
Das würde
wesentlich mehr an Verkehrsentlastung bringen, als die
Hochmoselbrücke und wäre ein sowieso ein längst
überfälliges Angebot insbesondere für Gäste.
Diese könnten dann für Tagesausflüge an der
Moselschleife, in den Hunsrück und in die Eifel ihr Auto stehen
lassen und beruhigt auch einmal ein Glas Wein mehr genießen.
Außerdem
sollte ausreichend häufig und regelmäßig ein Shuttle
Bus Bernkastel-Kues und Traben-Trabach direkt mit dem Flughafen Hahn
verbinden. Für dessen ausreichende Nutzung wäre aber
zunächst einmal anzustreben, dass ein Werbekonzept das
Potential des Flughafens Hahn, Gäste an die Mosel zu bringen,
mit berücksichtigt. Dies scheint auf den ersten Blick ins
Internet bisher nicht vorzuliegen.
Um dem
realistischen Verkehrsbedürfnis entgegen zu kommen böten
sich weitere, kleinere und kostengünstigere regionale
Lösungen an:
Standortförderung
Weitere
Standortförderung durch schnelles Internet - auch in kleineren
Orten. Firmen ziehen bereits aus dem Moseltal, da die
Internetgeschwindigkeit nicht bedarfsgerecht ist. Schwerpunktsetzung
in Bildungs- und Kulturförderung.
Runder Tisch
Ein
runder Tisch, an dem alle Vorschläge offen diskutiert und auf
Realisierbarkeit geprüft würden, könnte helfen, viel
Geld, Ärger, Risiken, Folgekosten zu sparen und dabei den
Tourismus in Eifel-Mosel-Hunsrück weiter
verbessern helfen.
7. Der Hochmoselübergang in den Medien
Die Berichterstattung in den Medien spiegelte die zähe
Entwicklung des Bauprojekts von Anfang an wider. Zeiten reger
öffentlicher Diskussionen wechselten ab mit Phasen, in denen
die Pläne aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwanden.
Bereits 1984, zur Zeit der Friedensbewegung,
kritisierte der "Stern" in einem 2-seitigen Artikel die
B50neu-Pläne als "verkehrspolitisch unsinnig" und
rein militärisch begründet. Erst 15 Jahre später
lebte die Kontroverse anlässlich des
Planfeststellungsverfahrens wieder auf, wobei vor allem die lokale
Presse, ("Trierische Volksfreund", "Wittlicher
Wochenspiegel") berichtete. Es gab zudem erhitzte
Diskussionen, die im SWR-Fernsehen übertragen wurden. Das
überregionale Interesse war eher gering, da das Baurecht durch
zahlreiche Klagen nach wie vor in Frage gestellt war.
Als sich abzeichnete, dass eventuell doch mithilfe
privaten Investors gebaut werden sollte, der im Übrigen nie
gefunden wurde, begann zunächst die Weinpresse Alarm zu
schlagen, schließlich ist ausgerechnet das deutsche
"Prestige-Anbaugebiet" (Vinum, 1/ 2003) betroffen. Die
Bereitstellung der bis dato verweigerten Bundesgelder im Zuge
der Finanzkriste (Dezember 2008) war schließlich der
Startschuss einer Berichterstattungs-Welle, die bis zum
heutigen Tag anhält.
"Durchbruch oder Wahnsinn?" titelte der
Bernkasteler Wochenspiegel nach dem Startschuss der Bauarbeiten. Vor
allem die Spitzenwinzer brachten die Gefahr für die
weltberühmten Weinlagen an der Mosel ins Gespräch. Im Mai
2009 verfassten sieben Weltklasse-Winzer der Region (Ernst Loosen,
Markus Molitor, Drs. Katharina & Manfred Prüm, Johannes
Schmitz, Willi Schaefer und Rudolf Trossen) eine
Pressemitteilung, in der sie eindringlich auf die mit der geplanten
Straße verbundenen Risiken hinwiesen.
Auf dem Internet-Portal "captaincork.com"
bekräftigte Ernst Loosen seine Bedenken noch einmal: "Die
besten Lagen der Mosel sind in Gefahr".
Eine in
Presseveranstaltung in Ürzig im September 2009 ("Last
Chance Wine Forum") erregte durch die Teilnahme des britischen
Weinexperten Hugh Johnson auch internationales Interesse. Der
"Guardian"
zitiert Rudolf Trossen: es drohe ein Messerstich ins Herz der Mosel.
Die "Financial
Times"
äußerte die Hoffnung, die neue Bundesregierung werde das
veraltete Projekt fallenlassen, dessen Schande weit in die
Zukunft reichen würde. Die "Sunday
Times"
zitierte die einflussreiche britische Weinexpertin Jancis
Robinson: eine der schönsten Weinregionen der Welt sei bedroht.
"The
Wall Street Journal"
zitiert Hugh Johnson: "The whole world has nothing comparable
to Mosel Riesling."
Anfang
November 2009 sendete Frontal
21
einen Beitrag über den Hochmoselübergang42,
was viele Menschen in Deutschland auf das Bauprojekt aufmerksam
machte. Wir erhielten viele Zuschriften besorgter Bürger, die
uns ihre Unterstützung zusagten.
Auch die
deutsche Presse schaltete sich ein. Die Zeitschrift "Der
Feinschmecker" startete im November 2009 sogar eine
Protestaktion, bei der in kürzester Zeit, nämlich bis
Anfang Dezember insgesamt 3122 online-Zeichnungen gegen den
Hochmoselübergang gesammelt wurde. Der "FOCUS"
titelte im Januar 2010 "Prachtvolles Monster" und schrieb:
"Wenig filigran deutet sich an, was nach dem Wunsch der Mainzer
Landesregierung bis 2016 an der Mittelmosel entstehen soll."
Inzwischen gab es Solidaritätsbekundungen von
zahlreichen Weinforen im Internet; Michael Liebert (Bayern),
Dirk Würtz (Pfalz), Patrick Johner (Schwarzwald), Bernhard
Fiedler (Österreich), Georg Mauer (Berlin) und andere schlossen
sich dem Protest an.
Eine
Wein-Veranstaltung im April 2010 in Berlin war der Ausgangspunkt
weiterer Berichterstattung in der deutschen Tagespresse. DER
SPIEGEL, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die tageszeitung
konnten dem Bauprojekt ebenso wenig Positives abgewinnen wie die
Süddeutsche
Zeitung, DIE ZEIT und DIE WELT.
DER
TAGESSPIEGEL
zitierte Prof. Monheim, Verkehrsexperte aus Trier: "Mitten
durch die Kulturlandschaft der Reben diese Straßen zu
schlagen, das wäre genauso, „als wollte man eine Autobahn
durch den Kölner Dom ziehen.“ Die Frankfurter
Allgemeine Zeitung
titelte in ihrem zweiten Artikel auf der Frontseite des Feuilleton
am 21. April: „Zwanzig
Minuten gegen zweitausend Jahre - Warum können Politiker nicht
von irrwitzigen Plänen Abstand nehmen?“
Im
Fernsehen
laufen Beiträge zu besten Sendezeiten: Frontal
21, Mona Lisa, Aspekte und
relativ kontinuierlich in den aktuellen Nachrichten im Südwestfunk
sowie vereinzelt der Norddeutsche
Rundfunk.
Der
Deutschlandfunk
hat eine eigen Podiumsdiskussion im Radio
übertragen und der Südwestfunk
ist sehr kontinuierlich über Hörfunk, häufig auch in
den Regionalnachrichten mit dem Thema vertreten.
Im
Ausland widmet sich die Deutsche
Welle
sowie die BBC
dem Thema.
Im Bemühen mancher Medien, keine Stellung zu
beziehen, immer auch beide Seiten zu Wort kommen zu lassen,
treten nicht selten Konstellationen auf, die einer Objektivierung
nicht sachdienlich sind:
So
meldet sich beispielsweise ein Unternehmer
aus Wittlich
immer wieder zu Wort und erhält es, der nach eigenen Angaben
sechs LKW täglich von der Eifel in den Hunsrück fahren
lässt. Allein die Größenordnung eignet sich kaum, um
dies als grundsätzliches Problem vorzustellen. Die Wahrnehmung
des Problems erhält eine übergroße Dimension.
Auch
treten der Leiter
der Touristinformation, Winzer und Bürger aus Winningen
oft auf. Die Winninger-Brücke ist jedoch nicht mit der
Hochmoselbrücke vergleichbar. Außerdem kann der Leiter
eines Tourismusbüros schon von seiner Aufgabe her nicht
objektiv Stellung beziehen und schließlich belegen die Daten
des Statistischen Landesamtes, dass die Übernachtungszahlen in
Winningen nach dem Brückenbau in den 70ern im Vergleich zum
Feriengebiet Mosel-Saar sehr gering liegen und sich bis heute nicht
mehr der Gesamtentwicklung anschließen konnten.
8. Vorschläge zum Petitionsverfahren
Vorläufiger Baustopp im Eilentscheid
Zunächst sollte umgehend die Möglichkeit
geprüft werden, das Vorhaben zumindest einmal so lange zu
stoppen oder auf die Teile des B50neu Anschlusses ab AK Wittlich bis
zur B50 alt zu konzentrieren, bis sich der Petitionsausschuss
ein umfassendes Bild machen konnte, um dann zu einer Empfehlung
zu kommen. Ein Projekt, das solche Risiken für die
wirtschaftliche Entwicklung einer Region birgt, das das Risiko
einer Bau- und Unterhaltungskostenexplosion beinhaltet, sollte
nicht einfach blind mit Blick auf die Uhr durchgezogen werden,
sondern es ein Innehalten wäre dringend geboten. Auch ohne
formale Anerkennung durch die UNESCO (es wurde nie ein Antrag
gestellt), geht es schließlich um eine Jahrtausende altes
faktisches Weltkulturerbe, eine agrarisch geprägte
Kulturlandschaft, die es kein zweites Mal auf dieser Erde gibt. Die
Entscheidung, eine solche Landschaft zu
durchschneiden, seine Erträge und seine Erfolge zu riskieren,
seinen Juwel anzugreifen und seine Wirtschaft zu schädigen
sollte wohl überlegt und nicht unter Zeitdruck erfolgen.
Innehalten, In-Sich-Gehen und darüber nachdenken. Was sind
einige Monate des Prüfens gegenüber den den vielen
Jahrhunderten, die Generationen von Winzern sich der Landschaft
und ihren einzigartigen – durch einen Zufall der Natur –
begünstigten Reben widmeten. Was sind einige Monate gegenüber
den Jahrhunderten, die die Zukunft diesem Tal noch geben sollte?
Es werden hier zur Zeit vor und hinter der
Hochmoselbrücke vorbereitende Maßnahmen getroffen
und Nebenbrücken gebaut, die der Umwelt sehr schaden und das
Landschaftsbild bereits stören.
Interdisziplinäre Überprüfung und
Überarbeitung
Der Probleme rund um den Hochmoselübergang sollten
interdisziplinär beurteilt werden. Neben dem federführenden
Verkehrsministerium sollte das Umwelt-, Finanz- und
Landwirtschaftsministerium mit einbezogen werden. Da kein
eigenes Touristikministerium existiert, wäre es aus unserer
Sicht sinnvoll, den Touristikausschuss um Stellungnahme zu bitten.
Auch könnte das Bauministerium mit einbezogen werden,
das für Kulturangelegenheiten begrenzt zuständig ist.
Dabei wäre zu prüfen, ob der Internationale Rat für
Denkmalpflege (ICOMOS) sich objektiv der Frage widmen könnte.
Ortsbegehung
Natürlich habe ich versucht, über Bilder und
viele Hintergründe die Parlamentsvertreter zu informieren.
Aber am besten erhält man einen Eindruck, wenn man sich
persönlich die Umstände anschaut. Die Vertreter
des Petitionsausschusses sind herzlich eingeladen, sich hier vor Ort
kundig zu machen.
Öffentlichkeit und Ladung der Bürgerinitiative
oder der
Hauptpetentin in die Petitionsausschusssitzung
Das Thema hat weltweites, internationales Interesse
hervorgerufen. Es wurde sogar eine eigene Petition mit 116
Petenten persönlich im deutschen Konsulat in Kalifornien
überreicht.
Zur Zeit haben wir deutlich über 11.000
Stimmen und es werden täglich mehr, was für ein
Verkehrsvorhaben mit regionaler geographischer
Betroffenheit außerwöhnliches Interesse signalisiert. Es
stünde unserer Demokratie und Ansehen im Ausland gut, wenn
das Verfahren öffentlich unter Beteiligung der
Hauptpetentin (oder, wenn das geht, der Bürgerinitiative, die
dahinter steht) diskutiert würde.
9. Anlagen
Teile des Dokuments
1. Vier Artikel, die die
Spitzenqualität und den Weltruf der Weine belegen
2. Artikel über fehlendes
geologisches Gutachten
3. Lärmpegel und
Grenzwerte
4. Stern-Artikel von 1984, der
belegt, dass militärische Gründe für die
Linienführung entscheidend waren
5. BUND-Stellungnahme zum
Wasserhaushalt
6. Zwei Stellungnahmen des
Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter
8. Fahrtzeit-/Kilometertabellen:
Europa – Regional – Moselschleife
Separate Anlagen
9. Kleine Pressemappe
10. "Die
zu erwartenden Auswirkungen des Projekts A60/B50n auf die
Erreichbarkeitsverhältnisse in den Räumen
Brüssel/Lüttich, Rheinland-Pfalz und Rhein-Main"
in: Raumbezogene Verkehrswissenschaften - Anwendung mit Konzept -
Material zur Angewandten Geographie, Band 26, Hrsg. im Auftrag des
Deutschen Verbandes für Angewandte Geographie e.V. Arnulf
Marquardt-Kuron; Konrad Schliephake (Hrsg.) - Bonn: Kuron 1996,
173- 194.9
11. „Strategien für einen nachhaltigen
Güterverkehr“ Umweltbundesamt, Dessau 2009
12. Wanderkarte: Zeltingen-Rachtig Mosel
13. Saar und Mosel Weinbau-Karte für den
Regierungsbezirk Trier im Auftrag der Königlichen Regierung zu
Trier 1868 unter Leitung des Königlichen Cataster Inspectors
Steuerrath Clotten
http://www.morningstaronline.co.uk/index.php/news/layout/set/print/content/view/full/16422 Britain
G8
leaders tuck into lavish dinner at Gleneagles Morning
Star, Thursday 07 July 2005
BEFORE considering the
weighty issues of tackling world poverty last night, the G8 leaders
sat down to a weighty and lavish dinner at the luxury Gleneagles
Hotel.
The fat cats sat down
to a menu of Marrbury smoked salmon with roasted langoustines and
herb salad, followed by a main course of roast fillet of Glenearn
lamb with broad beans and peas, aubergine caviar and Parmesan
polenta and a pudding of textures of chocolate.
Opulent wines were
also served, including Louis Roederer Quartet NV, Anderson Valley,
California, Wehlener Sonnenuhr Riesling Spatlese (JJ Prum)
1995, Masseto 1994 Ornellaia (Bolgheri) and Chateau Climens,
Barsac 1990. After
dinner, guests were offered Royal Vintage Port 1960, Iced Smirnoff
Black Russian Vodka, Crown Royal Canadian Whisky, Makutsuru
Sake and Royal Lochnagar 12-year-old single Malt. Bangkok
Post, 26, Dezember 2003, S.8
Decanter Taiwan, Ausgabe 12/2009 - 01/2010
Stern
1984 VDP
Prädikatsweingüter fordern Tabuzonen für das aktive
Weinkulturerbe Deutschlands43
Der
Bundesverband der VDP Prädikatsweingüter, der bundesweit
200 der renommiertesten Weingüter repräsentiert, fordert
aus Anlass der Initiative gegen den Bau eines Hochmoselübergangs,
eine politische Neujustierung zur Sicherung hochkarätiger
Weinbergslagen. Beweggrund sind die Interessen seiner
VDP-Mitgliedsgüter, die im Bereich Bernkastel, Graach, Wehlen
und Zeltingen Weinberge besitzen. Diese sehen durch den Bau der B 50
die Existenz ihrer Weinberge in Gefahr.
Die
Prädikatsweingüter, die in den betroffenen Lagen
Weinbergsbesitz haben, fürchten die potentiellen Auswirkungen
wie: Kollaps der Ökostruktur, nachhaltige Störung der
Wasserversorgung und des Kleinklimas sowie irreparable optische
Eingriffe in das Moseltal.
Gerade
einzigartige Spitzenlagen wie diese hier im Moseltal sind die Basis
für die aktuelle weltweite Riesling Renaissance. Top-Lagen in
allen Weinbauregionen Deutschlands bilden die Grundlage des
außerordentlichen wirtschaftlichen Erfolges der Deutschen
Spitzenweinproduzenten im In- und Ausland, der gerade erst wieder im
Aufschwung ist. Nationale und internationale Erfolge sind mit diesen
Flächen eng verknüpft.
Für
die lokalen Winzer ist es unverständlich, wie man eine
Straße direkt durch eine ihrer wichtigsten Produktionsstätten
bauen kann. Man würde doch auch keine Straße durch
eine Industrieanlage legen, wieso dann quer durch diese wertvollen
Weinberge? Mit etlichen Fragen konfrontieren die Weinbergsbesitzer
den verantwortlichen Minister für Verkehr des Landes
Rheinland-Pfalz, Hendrik Hering.
„Minister
Hering war und ist dem Deutschen Spitzenweinbau stets zugetan. Die
VDP Prädikatsweingüter und die Führung des
Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und
Weinbau arbeiten eng zusammen. Deshalb hoffen wir, dass wir mit
unseren Überlegungen zum Schutz von Spitzenlagen auf
grundsätzlich offene Ohren im Ministerium stoßen
werden.“, so Steffen Christmann, Präsident der VDP
Prädikatsweingüter.
VDP
PRESSESTELLE,
Langgasse
22
55435 Gau-Algesheim
, +49 (0)6725/3086-0
Europäische
„Fernstraßen“verbindungen
Tabelle oben: Fahrtzeiten ohne (Normalschrift) und mit virtuellem Hochmoselübergang (kursiv), sowie Differenzberechnungen. Rot zeigt an, dass der Hochmoselübergang (HMÜ) eine ungünstigere Variante darstellen würde, grün weist auf zeitliche oder wegemäßige Einsparungen hin.
Tabelle oben: Fahrtzeiten ohne (Normalschrift) und mit virtuellem Hochmoselübergang (kursiv), sowie Differenzberechnungen. Rot zeigt an, dass der Hochmoselübergang (HMÜ) eine ungünstigere Variante darstellen würde, grün weist auf zeitliche oder wegemäßige Einsparungen hin.
Luxemburg – Hahn - Rhein/Main-Trier-Eifel-Hunsrück
Tabelle oben: Fahrzeitanalysen zwischen der Rhein-Main Region einschl. des Flughafens Hahn mit Trier und Lusemburg sowie alternative Routen im Vergleich mit dem virtuellen Hochmoselübergang (HMÜ) auf der Basis des Routenplaners von google maps.
Tabelle unten: System wie bei obiger Tabelle. Schattierung bedeutet: Für Pendler irrelevant (Familienfreundliche Grenze bei 60 Minuten Fahrzeit pro Weg angenommen)
Verbindungen zwischen den Orten der Moselschleife und anderen Zentren
Der Hochmoselübergang (HMÜ) ist im Vergleich zur bisher schnellsten Strecke.... langsamer und .... weiter.
Plus (+) in rot heißt: Der Weg über den HMÜ ist langsamer oder weiter. Minus (-) in grün heißt: Der Weg über den HMÜ ist schneller oder kürzer.
1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Daten von 2008 2 http://www.bernkastel-wittlich.de/fileadmin/data/statistiken/12_MAP.pdf, 13.05.2010 3 http://www.meinestadt.de/kreis-bernkastel-wittlich/statistik/bereich?Bereich=Arbeiten+%26+Geldverdienen 4 Dumont Reiseführer Mosel 2006 5 www.nikolaus-von-kues.de, vom 25.05.2010 6 http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_von_Kues, vom 16.5.2010 7 Der heilige Kunibert: Unterhalb der geplanten vierspurigen Trasse liegt die sogenannte Kunibert- oder Rosenburg, die heute nur noch als Ruine in den Weinbergen liegt. Kunibert wurde in der Burg geboren. Er wurde Erzbischhof von Köln und vermachte das elterliche Gut in Zeltingen-Rachtig dem Kurfürstentum Köln, so dass Zeltingen-Rachtig als Enklave innerhalb des Erzbistums Trier seinen Zehnten nach Köln lieferte, i.d.R. in Form von Wein. König Dagobert (6. Jhrd.) kam voller Sorgen zu Kunibert. Er kredenzte ihm seinen besten Wein, den „Zeltinger Himmelreich“ eine der viel besungenen und bekannten Weinlagen unterhalb der Trasse. König Dagobert schmeckte der Wein so gut, dass er immer wieder Kunibert zur Beratung aufsuchte. Viele Besitztümer gingen Chur-Köln verloren oder wurden verkauft. Zeltingen-Rachtig blieb jedoch bis das französische Revolutionsheer im 18. Jahrh. die Kurfürstentümer zerschlug. Das alte Rachtig: Dort, wo die Brücke geplant ist, muss das alte Rachtig gelegen haben, dass 1627 durch die Pest ausgestorben ist. Dort war eine Begräbnisstätte und eine Pfarrkirche für Zeltingen, Rachtig, Erden, Lösnich und Wahlholz. Es ist nicht auszuschließen, dass ein Pfeiler der Brücke direkt auf „Alt Rachtig“ erreichtet würde. Kloster Machern: Ca. 200 m in Sicht-, Geräusch und Geruchsnähe von der Brücke im Tal gelegen. 1237 gegründet. 4 Sagen sind bekannt.
Zeltinger
Himmelreich: Die
wohl bekannteste Weinlage Zeltingens. Besungen und bedichtet. Direkt
oberhalb von ihr, soll die Trasse gebaut werden. Die Erschaffung der Trauben und das Himmelreich auf Erden: Als Gott die Erde erschaffen hatte, hörte er überall Klagen von den Menschen über die Witterung und über fehlende Nahrung und er versuchte immer zu helfen. Zuletzt kam er an die Mosel und ließ sich müde gegenüber von Rachtig am Berghang (genau dort, wo die Brücke hin kommen soll) nieder. Er schaute über Zeltingen und Rachtig hinweg und fragte die Menschen nach ihren Wünschen. Diese riefen sofort "Frohsinn und Zufriedenheit". In seiner Tasche fand er nur noch ein paar Samenkörner. Er gab ihnen den Tipp, sie einzupflanzen. Sie würden ihnen das Himmelreich auf Erden geben. Es wurden daraus Trauben, ihr Saft brachte Freude und Glück. Die Stelle, an der Gott gesessen hat, heißt heute noch "Im Gott", die Stelle, wo sein Stiefel zuletzt die Erde berührte, heißt "Stiefel". Der Doctorwein: Der Sage nach hat der Trierer Kurfürst Beomund II (1354-1362), der gern auf der Burg Landshut residierte, die Lage „Bernkasteler Doctor“ getauft, nachdem er sich, von seinen Leibärzten schon aufgegeben, an ihm gesund getrunken hatte. 8 Komponist z.B. von: Wenn das Wasser im Rhein goldner Rhein wär...“ 9 Einige Lieder aus der Operette: „Zeltinger Himmelreich, du bist dem Himmel gleich“ „Zeltinger Himmelreich, du bist ein Wein“(von der Trasse bedrohte Lage) „Wenn die Reben am Schlossberg blühen“ (ebenfalls von der Trasse gefährdete Weinlage) „Es stand vor vielen Jahren, die Burg am Bergesrand“ (Trasse verläuft darüber. Burg=Rosenburg) 10 Land: Rheinland-Pfalz, Generaldirektion Kulturelles Erbe „Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler – Kreis Bernkastel-Wittlich vom 22,05.2009) 11 http://www.bernkastel-wittlich.de/fileadmin/data/statistiken/73_TAB.pdf, 14.05.2010, fehlende Daten ergänzt durch Stat. Landesamt Rheinland Pfalz 12 http://www.pro-mosel.de, vom 14.05.2010 13 http://www.infothek.statistik.rlp.de/lis/MeineRegion/index.asp, vom 15.05.2010 14 jeweils letztes Jahr mit vollständigen Daten. Kinheim mit 0 Übernachtungen vermutlich fehlerhaft. 15 http://www.mosellandtouristik.de/downloads/de/moselland_aktuell/04_WertschoepfungsstudieMosel-Saar.pdf. 15.5.2010 16 http://www.bernkastel.de/deutsch/freizeit/wandern-mosel-eifel/bks-tr-trarb.-kurzstrecke.html, vom 16.05.2010 17 http://www.eurobahn.info/moselbahn/Fahrplane/fahrplane2010/333_bernkastel_traben_trarbach_und_zurueck_05.03.2010.pdf 18 Dumont Reiseführer Mosel 2006, S. 131f 19 http://www.lbm.rlp.de/icc/Internet/med/6f6/6f6109fd-041e-d421-a4a0-2f33a7fd7276,11111111-1111-1111-1111-111111111111.jpg, vom 27.05.2010 20 aus WIKIPEDIA: „Hochmoselbrücke“ vom 12.3.2010 21 http://www.volksfreund.de/totallokal/bitburg/aktuell/Heute-in-der-Bitburger-Zeitung-Bitburg;art752,2374069 22 " Die zu erwartenden Auswirkungen des Projekts A60/B50n auf die Erreichbarkeitsverhältnisse in den Räumen Brüssel/Lüttich, Rheinland-Pfalz und Rhein-Main" in: Raumbezogene Verkehrswissenschaften - Anwendung mit Konzept - Material zur Angewandten Geographie, Band 26, Hrsg. im Auftrag des Deutschen Verbandes für Angewandte Geographie e.V. Arnulf Marquardt-Kuron; Konrad Schliephake (Hrsg.) - Bonn: Kuron 1996, 173-194.9 23 Die genaue Minutenzahl hängt in Wittlich davon ab, wo gestartet und welche der Auffahrten genommen wird. Die virtuelle Berechnung läuft über das AK-Wittlich, ohne einen Richtungswechsel miteinzukalkulieren. Bei einer Auffahrt in Altrich oder bei der B50 könnten einige Minuten mehr oder weniger eingespart werden. 24 http://www.volksfreund.de/nachrichten/geld/regional/Wirtschaft-in-der-Region-Arbeitsmarkt-Trier-Luxemburg-Beschaeftigung-Arbeitslosenquote;art882,2430389 25 http://www.hochmoseluebergang.rlp.de/minister_hering.html vom 20.05.2009 26 „Europäisches Tourismus Institut GmbH“ (ETI) „Analyse und Begutachtung der Auswirkungen der B 50 neu (Hochmoselübergang) auf den Fremdenverkehr“ vom 13. September 2000 27 http://de.wikipedia.org/wiki/Europäisches_Tourismus_Institut, vom 23.05.2010 28 „Regionale Verkehrsuntersuchungen zur B50 von Wittlich (A1) bis Rheinböllen (A61), Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen Rheinland-Pfalz – VERTEC GmbH, Koblenz 1998 29 http://www.volksfreund.de/totallokal/bitburg/aktuell/Heute-in-der-Bitburger-Zeitung-Bitburg;art752,2374069 30 http://www.lgb-rlp.de/fileadmin/extern/stratigraphie/rlp/litho/perm/rot/all-strat.html, vom 29.05.2010 31 http://www.lgb-rlp.de/steillagenweinbau.html?&L=0, vom 29.05.2010 32 s. folgende Fußnote 33 http://www.lgb-rlp.de/hangstabilitaetskarte.html?&L=0 vom 29.05.2010 34 http://www.lgb-rlp.de/mittelmosel.html?&L=luhniopprkeeons, vom 29.05.2010 35 Dumont Reiseführer Mosel 2006, S. 131f 37 http://podster.de/episode/1365252 38 http://www.ludwigshafen.de/aktuell/2/hochstrasse_nord_teilweise_fuer_lkw_gesperrt/, vom 23.5.2010 39 http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesstraße_50#cite_note-0, vom 23.05.2010 40 http://www.lbm.rlp.de/icc/Internet/med/6f6/6f6109fd-041e-d421-a4a0-2f33a7fd7276,11111111-1111-1111-1111-111111111111.jpg, vom 30.05.2010 41 http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3857.pdf, vom 23.05.2010 42 http://www.youtube.com/watch?v=6Bq4pIbcdP4, vom 29.05.2010 43 http://www.vdp.de/nc/de/presse/presse-detailseite/article/geht-infrastruktur-vor-spitzenlagen/vom 23.10.2010 44 Die genaue Minutenzahl hängt in Wittlich davon ab, wo gestartet und welche der Auffahrten genommen wird. Die virtuelle Berechnung läuft über das AK-Wittlich, ohne einen Richtungswechsel miteinzukalkulieren. Bei einer Auffahrt in Altrich oder bei der B50 könnten einige Minuten mehr oder weniger eingespart werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||